Die verschiedenen Kamera-Programme kurz erklärt

Die heutigen Kameras bieten für Anfänger der Fotografie bereits hilfreiche Standard-Einstellungen in Form von Kamera-Programmen. Für jedes Foto gibt es quasi den geeigneten Modus bzw. die notwendigen Voreinstellungen. Man kann also ohne viel Hintergrundwissen, bereits tolle Ergebnisse beim fotografieren erzielen.

Der Modus “Porträtaufnahmen” eignet sich für Aufnahmen von Menschen. Ist das Programm aktiviert, wird das zu fotografierende Objekt klar dargestellt, wobei sich jedoch der Hintergrund in einem weichen, verschwommen Fluss darstellt. Somit wird das Augenmerk hauptsächlich auf das fotografierte Objekt gelegt.  Man kann übrigens das Objektiv in die Telefoto-Position bringen, um den Hintergrund noch stärker verschwimmen zu lassen. Ist der Fokus auf das Auge der Person gelegt, kann das Foto noch lebhafter wirken. Bekommt das Bild rote Augen zum Beispiel vom Blitz der Kamera, kann man unter Umständen, die Blitzreduzierung im Menü der Kamera aktivieren.

Der Modus “Landschaftsaufnahmen” ist besonders geeignet für Fotos in der freien Natur. Hier werden besonders scharfe Bilder mit intensiven Farben geschossen. Besonders schöne Ergebnisse erhält man also, wenn man das Objektiv auf Weitwinkel einstellt.

Der “Makro“-Modus eignet sich besonders für kleinere Objekte wie zum Beispiel Blumen, Insekten oder Gerichte. Hier kann man von kleinen Gegenständen besonders scharfe Bilder erzielen. Hier kann man mit dem Objektiv so nah wie möglich an das zu fotografierende Objekt gehen. Für Makro-Aufnahmen eignet sich natürlich ein Makro-Objektiv. Wird das Objekt innerhalb eines Meters aufgenommen, sollte man den Blitz der Kamera deaktivieren. Ebenfalls gute Ergebnisse kann man mit einem geeigneten Stativ erzielen.

Möchte man Bilder von bewegten Motiven machen, eignet sich der Modus “Sportaktion“. Hier werden solange Bilder aufgenommen, bis der Finger den durchgedrückten Auslöser los lässt. Zum Fokussieren des gewünschten Objektes kann man im Normalfall den Auslöser halb gedrückt halten, bis der geeignete Moment ist. Ist wiederum das Lichtverhältnis schlecht kann man durch hoch stellen der Iso-Empfindlichkeit dem entgegenwirken.

Mit dem Modus “Sonnenuntergang” werden Rottöne im Bild besonders hervorgehoben. Dadurch kann man wärmere Farben im Bild hervorheben. Das Spiel mit der Belichtungskorrektur ist hier besonders interessant. Dadurch kann man die Töne intensivieren bzw. abschwächen.

Möchte man beispielsweise Porträtfotos in Abendszenen  schießen, kann man den Modus “Nachtfotos” auswählen. Natürlich eignet sich der Modus auch für Nachtszenarien mit dunkler Umgebung. Hier sollte man jedoch den Blitz ausschalten, wenn man keine Personen im Bild hat. Hier hat die Kamera eine längere Verschlusszeit, daher sollten Wackler unbedingt vermieden werden. Ein Stativ hilft hier beim Shooting sehr.

Dieser Artikel sollte nur eine kleine Hilfe für diejenigen sein, die sich mit dem verschiedenen Modi der Kamera nicht auskennen. Natürlich können die Programme je nach Kamera abweichen. Auch die Namen und Bezeichnungen für die Kamera-Programme sind hier nur Beispiele. Sollte jemand einen Fehler oder eine nützliche Ergänzung kennen, kann er sich gerne melden.