Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit dem Thema Porträtfotografie. Mal gut, mal besser mal weniger gut. Ich lies mich in zahlreichen Foren, Zeitschriften & anderen Foto-Magazinen zum dem Thema ein. Immer nach der Frage des idealen Portraits. Ich bekam zahlreiche Einstellungen präsentiert, die je nach Umgebung, Licht & Person variierten. Die Frage also nach der idealen Einstellung kann man nicht beantworten. Doch neben den zahlreichen Einstellungen bekam ich auch zahlreiche Tipps was die fotografische Gestaltung anbelangt. In einem anderen Artikel, bin ich bereits auf ein paar Sachen eingegangen. Hier werde ich versuchen, die restlichen Dinge wiederzugeben.

Vertrauen zwischen Fotograf & Modell:

Wenn ich jemanden frage, ob ich ihn fotografieren darf wird mir meist ein komischer Blick zugeworfen. Klar, wer lässt sich auch schon gerne ohne Weiteres fotografieren. Ist das Modell aber erst einmal bereit, sollte man dafür sorgen, dass sich die Person auch während der Foto-Session wohl fühlt. Es schadet also nicht, wenn man der zu fotografierenden Person erklärt, was man vor hat. Man kann auch einfach ein paar Testaufnahmen machen und ruhig mal fragen, was die Person darüber denkt.

Anweisungen im gesunden Rahmen:

Meistens fotografiere ich Freunde, Bekannte und Verwandte. Da ich hinter der Kamera stehe, sehe ich was im Bild vielleicht stört oder unnatürlich aussieht.  Um das Modell ins rechte Licht zu rücken, kann man ruhig ein paar klare Anweisungen geben. Hierbei sollte man aber natürlich darauf achten, dass diese Anweisungen freundlich und positiv geschehen. In den meisten Fällen passiert dies aber von ganz alleine.

Der Aufheller zur Vermeidung von dunkeln Schatten:

Man kann sie zwar mit etwas Praxis in den diversen Bildbearbeitungsprogrammen entfernen, aber warum sollte man sich die Arbeit machen, wenn man sie sich nicht von vorne rein ersparen kann. Nimm dazu einfach mal einen faltbaren Reflektor in weiß oder silber und lass das Modell oder jemanden der Dich beim Shooting unterstützt das Teil auf Brusthöhe halten. Mann kann hier auch ein Stück weißen Karton oder ähnliches nehmen.

Portrait-Aufnahmen im Querformat:

Ist die Person zu mittig fixiert, kann das Foto relativ langweilig wirken. Hier solltest Du darauf achten, dass im Bild genug Platz nach links oder nach rechts ist. Das ist jedoch nur ein Vorschlag. Am besten ist, Du probierst es selber aus.

Der Diffusor für Jedermann:

Wer natürliches Licht bei Innenaufnahmen vom Fenster bezieht kann schnell das Problem bekommen, dass das einwirkende Sonnenlicht zu stark ist. Ein einfacher Tipp ist es die weißen Gardinen zu zu ziehen. Etwas, aber nicht viel, aufwendiger ist es, ein weißes Laken oder einen Duschvorhang vor das Fenster zu hängen. Man kann die Person aber auch ein bis zwei Meter vom Fenster entfernen, um ein weiches Licht zu bekommen.

Das sind ein paar Tipps, die ich mir in den letzten Wochen & Monaten geben lassen habe. Vielleicht habt Ihr ja noch etwas, dass ich hier vergessen habe. Also, einfach melden ;)