Klar ist, dass jeder der ein Foto macht, das Bild auch so scharf wie nur möglich haben möchte. Doch ob ein Bild wirklich scharf ist, entscheidet letztendlich der Betrachter. Dennoch kann man mit ein paar grundlegenden Tipps das Beste aus seinen Bildern heraus holen. Und genau darum geht es in diesem Artikel. Hier werden ein paar Tipps gegeben, die es vor dem Auslöser und nach dem Auslöser zu beachten gilt.

Scharf muss nicht immer würzig sein!

Bei einem scharfen Bild spricht man von einer Abbildung, deren Kanten und Umrisse sich deutlich von anderen Kanten und Umrissen unterscheiden. Das Gleiche gilt auch bei Farben und Kontrasten. Hat man also ein scharfes Foto geschossen, muss dieses nicht unbedingt noch zusätzlich nachbearbeitet werden. Denn zu viel Würze macht das Gericht ungenießbar.

Die Schärfe eines Bildes beginnt bereits bei der Aufnahme!

Wer seine Bilder nachträglich bearbeitet, kann das Bild schnell ruinieren. So war ich mal bei einem Fotoshooting für einen Katalog dabei, wo der Spruch zu hören war: “Ach, kann man doch mit Photoshop korrigieren”. Klar kann man, muss man aber nicht, wenn man bereits vorbeugen kann. Der Fotograf antwortete dementsprechend auch. Wer also bereits mit einem guten bis sehr guten Objektiv arbeitet, kann hier wahre Wunder vollbringen. In diesem Blog gibt es zahlreiche Tipps, die zu zusätzlicher Schärfe eines Bildes beitragen.

Was bei der elektronischen Bildbearbeitung zu beachten ist!

Ich möchte hier keinen Artikel zum Thema Photoshop oder Gimp verfassen, sondern lediglich einen kleinen Tipp geben. Schärfen sollte man bei der Bildbearbeitung wirklich als letzten Schritt der Bearbeitung in Erwägung ziehen. So sollte man Belichtung, Kontrast, Format und die restlichen Feinheiten als letztes machen und dann erst das Bild selektiv schärfen bzw. unscharf maskieren. Idealerweise sollte man im RAW-Format fotografieren. Ob die eigene Kamera dieses Format unterstützt, kann man aus der Bedienungsanleitung entnehmen. Andere Kameras wiederum bieten die Möglichkeit die Schärfe noch vor dem Abdrücken einzustellen. Hier sollte man die eingestellte Schärfe (Achtung! Nicht mit Autofokus oder ähnlichem verwechseln) ruhig etwas runter drehen.