Eine ruhigere Hand beim Fotografieren – Hier sind die Tipps

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Jeder, der schon einmal eine Kamera in der Hand gehalten hat, wird sicherlich das Problem kennen. Egal ob man eine DSLR oder eine Videokamera hat, es kann immer mal passieren, dass man nicht in der besten Tagesform ist und somit die Bilder gerne mal etwas verwackeln. In diesem kleinen aber feinen Artikel sind ein paar grundlegende Tipps, die zu einer ruhigeren Hand bzw. Haltung verhelfen können.

1. Die Körperhaltung:

In einem anderen Artikel bin ich bereits auf die Körperhaltung eingegangen. Doch reichen diese noch viel weiter. Vergleicht man nämlich mal die Fotografie mit der Arbeit der Sportschützen, kann man eine Verbindung feststellen. Auch hier geht es nämlich um eine ruhige Haltung beim Abdrücken. Man sollte beim Abdrücken des Auslösers keine verkrampfte Hand haben. Viel wichtiger ist es, etwas Spiel in den Fingern zu lassen. Aber trotzdem sollte man darauf achten, dass die Kamera stabil gehalten wird.

Zusätzlich sollte man darauf achten, dass man einen stabilen Stand hat. Entweder stellt man seine Beine schulter breit auseinander oder stellt die Beine versetzt auf. Hier sollte man dann ein Bein vorne hin stellen und das andere Bein wiederum nach hinten. Hat man die Gelegenheit sich irgendwo abzustützen, sollte man diese Chance auch wahrnehmen.

Neben dem stabilen Standbein gilt es auch auf die Atmung zu achten. Klar sind Sportschützen  viel stärker außer Atem, doch diesen Fall trainieren sie ja auch Tag für Tag. Ich habe mir mal von einem Schützen sagen lassen, dass er beim Auslösen des Schusses, die Atmung anhält. Das kann man dann auch gerne mal probieren.

Die Arme sollten beim Abdrücken möglichst nahe, wenn nicht sogar ganz, am Körper liegen. Dadurch stabilisiert man die Kamera wunderbar und kann so verwacklungsfreiere Bilder machen.

2. Gewichte bzw. Eigengewichte nutzen:

Je leichter eine Kamera ist, umso wackliger kann die Angelegenheit werden. Also sollte man schon darauf achten, dass die Kamera ein gewisses Eigengewicht ist. Ich denke, dass jeder normale Mensch ein gutes Eigengewicht von 2 bis 3 Kilogramm tragen kann, ohne dass seine Muskeln zittrig werden. Alternativ kann man dazu auch am Stativgewinde einen Faden anbringen, der dann mit dem Fuß einen Fixpunkt setzt. Auch so kann die Kamera wesentlich stabiler manövriert werden. Hier sollte man natürlich darauf achten, dass der Faden lang genug ist, um die Kamera in egal welcher Höhe zu stabilisieren.

3. Der Griff zum Objektiv:

Es ist vielleicht eine Kleinigkeit, doch mir passiert es oft, dass ich bei Festbrennweiten zu weit hinten ans Objektiv fasse. Hält man das Objektiv vorne kurz vor Anfang, so wirkt das wahre Wunder. Einfach mal ausprobieren.

 

Welches sind Eure Tipps, um die Kamera ruhiger zu halten? Schreibt Sie mir doch einfach einen Kommentar zu diesem Artikel.

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