Schärfentiefe & Tiefenschärfe verstehen – Hier die Erklärung!

Wer sich etwas intensiver mit dem Thema Fotografie beschäftigt, wird immer wieder auf die Begriffe Schärfentiefe und Tiefenschärfe stoßen. Unter diesen beiden Begriffen versteht man ein Gestaltungsmittel, dass Fotografen gerne zur Hervorhebung vom fotografierten Objekt nutzen. Damit möchte der Fotograf verhindern, dass der Bildbetrachter nicht von anderen Dingen auf dem Bild abgelenkt wird, auf denen nicht das Hauptaugenmerk liegt. Meist verwischt zum Beispiel der Hintergrund so stark, dass das fokussierte Objekt das einzig zu Erkennende im Bild ist. Der Rest, wie gesagt, wird meist so unscharf, dass es nicht ablenken kann.

Was bedeutet Schärfentiefe und Tiefenschärfe überhaupt?

Schärfentiefe und Tiefenschärfe bedeuten eigentlich das Gleiche. Tiefenschärfe wird als Synonym für Schärfentiefe genutzt und meint den Bereich in einem Foto, der scharf abgebildet wird. Die Schärfentiefe kann man mittels des Objektives steuern. So kann man mittels der Blende die Tiefe der Schärfe steuern. Anbei ein paar Beispiele:

  • Eine kleiner gewählte Blendenzahl (offene Blende), liefert eine kleinere die Tiefe der Schärfe (Schärfentiefe).
  • Eine größer gewählte Brennweite des Objektivs, liefert eine kleinere Schärfentiefe.
  • Je näher sich das Motiv zur Kamera befindet, desto kleiner wird die  Schärfentiefe sein.

Man kann dies auch ganz gut selber mal testen. Dazu legt man die Kamera einfach mal auf einem Tisch oder schraubt sie auf’s Stativ und stellt drei Dinge versetzt hintereinander auf. Zum Beispiel eine Tasse, Teller und eine Kerze. Dies in einem Abstand von circa einem Meter und macht nun Fotos mit den verschiedenen Brennweiten- bzw. Blenden-Einstellungen. Danach vergleicht ihr einfach mal das Foto.