Kostenlose Video Tutorials zu Lightroom 4

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Maike Jarsitz stellt in diesen kostenlosen Video-Anleitungen zu Adobe Lightroom 4 die Neuheiten der Software vor. Derzeit kann Adobe Lightroom 4 als frei zugängliche Beta-Version kostenlos heruntergeladen werden und somit vorab auf Herz und Nieren getestet werden. Mehr lesen →

26
Jan 2012
AUTOR David
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Portrait im Dragan-Effekt bearbeiten – kostenloses Tutorial!

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In einem Forum für Fotografie habe ich jemandem angeboten, ein Tutorial zu schreiben, dass die Bearbeitung von Portrait-Bildern im Dragan-Look zu erstellen erklärt. Dragan wer? Nun, Dragan Andrzej ist ein polnischer Fotograf der durch zahlreiche Nominierungen und Preise und natürlich seines unverkennbaren Bildstils berühmt geworden ist. In diesem Tutorial möchte ich versuchen, dem unverwechselbaren Stil des Fine Art Künstlers nach zu ahmen. Mehr lesen →

22
Mai 2011
AUTOR David
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Bilder mit Lightroom aufhellen – So wird’s gemacht!

Lightbulb Key on Computer Keyboard

Es gibt diese Situationen, an denen man mit einem normalen Blitz nicht mehr weiter kommt. Auch das normale Aufhellen mit den hiesigen Bildbearbeitungsprogramm kann man schnell das Ziel verfehlen. In diesem Video-Tutorial zeigt Markus (von nachbelichtet.com), wie man mittels Adobe Lightroom “Aufhellen” und “Helligkeit” das Bild heller macht ohne gleich die hellen Stellen komplett auszufressen.  Viel Vergnügen mit diesem Video.

Fotos im Filmlook mit dem Loomax-Effekt erstellen – So funktioniert’s!

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Es gibt diese Filme, die diesen unbestechlichen Stil haben. Die Lichter, die Farben, sowie das restliche Drumherum geben einem Film das gewisse Etwas. Warum sollte man diesen Stil nicht auch auf seinen Fotos wiedergeben? Der Autor von 17° hat dazu ein recht gut verständliches Video mit stimmungsvoller Hintergrundmusik erstellt, dass diese Prozedur in Adobe Photoshop erklärt. Dieses Tutorial lässt für diesen Weg der Bildbearbeitung keine Fragen offen. Sollte dennoch das eine oder andere unklar sein, kannst Du Dich gerne bei uns melden. Wem dieser Stil nichts sagt, sollte sich unbedingt mal die dazugehörige Flickr.com Seite anschauen.

26
Feb 2011
AUTOR David
Kategorie

Videos

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Buttercream Vintage Tutorial

Overview

Wer regelmäßig auf Fotocommunities wie Flickr oder DeviantArt unterwegs ist, der wird schnell feststellen, dass der Vintage-Look wieder total in Mode kommt. Dementsprechend häufen sich in diversen Bildbearbeitungs- und Fotografieforen fragen zu diesem Thema. Dabei ist es mit einigen einfachen Mitteln gar nicht so schwer, seinem eigenen Foto einen cremigen vintagelook zu verleichen. Der Sandbox Photoblog hat hierzu ein Tutorial samt Photoshop Aktion erstellt. Das Tutorial haben wir für euch ins deutsche übersetzt und auch die Photoshop Aktion wurde von 17° ins deutsche Übersetzt.

Buttercream Vintage Photoshop Aktion (Version Adobe Photoshop CS (english))

Buttercream Vintage Photoshop Aktion (Version Adobe Photoshop CS (deutsch))

Schritt 1:

Zunächst öffnen wir das Bild, das wir bearbeiten möchten in Photoshop

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Schritt 2:

Erstellt eine neue Einstellungsebene “Belichtung” unter Ebenen->Neue Einstellungsebene->Belichtung. Nun stellt die Belichtung auf +1. Hier kommt es aber auf euer Ausgangsmaterial an. Bei einem korrekt belichteten Bild hat sich der Wert +1 bewährt, es können aber auch mal mehr oder weniger passend sein. Auf jeden Fall soll damit eine leichte Überbelichtung simuliert werden.

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Schritt 3:

Erstellt eine neue Einstellungsebene “Gradationskurven” und malt eine Kurve wie auf dem unteren Bild zu sehen. Oder gebt direkt folgende Werte ein:

Punkt 1: Input: 180, Output: 150
Punkt 2: Input: 39, Output: 62

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Schritt 4:

Erstellt eine neue Einstellungsebene “Farbton/Sättigung” und wählt bei “Sättigung” den Wert -15 und bei “Helligkeit” den Wert +10

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Schritt 5:

Erstellt eine neue Volltonebene über Ebenen->Neue Füllebene->Vollton. Wählt hier die Farbe mit dem Hex-Wert #1C224A. Setzt den Ebenenmodus auf “Ausschluss” und die Deckkraft auf 35%.

Ihr könnt hier gerne mit der Farbe experimentieren, was auch oft sehr gut funktioniert ist ein helleres Blau oder ein helles Lila.

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Schritt 6:

Erstellt eine neue Volltonebene und wählt hier die Farbe mit dem Hex-Wert #5B2754. Setzt den Ebenenmodus auf “Negativ Multiplizieren” und die Deckkraft auf 27%.

Was sieht hier auch oft bewährt, ist ein eher helleres/bleiches Rosas. Experimentiert auch hier einfach ein wenig herum .

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Schritt 7:

Erstellt eine neue Volltonebene und wählt hier die Farbe mit dem Hex-Wert #6f4906. Setzt den Ebenenmodus auf “Farbe” und die Deckkraft auf 25%

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Schritt 8:

Erstellt eine neue Volltonebene und wählt hier die Farbe mit dem Hex-Wert #97D0f8. Setzt den Ebenenmodus auf “Farbig Nachbelichten” und die Deckkraft auf 20%

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Schritt 9:

Erstellt eine neue Volltonebene und wählt hier die Farbe mit dem Hex-Wert #FFFFFF. Setzt den Ebenenmodus auf “Weiches Licht” und die Deckkraft auf 20%

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Schritt 10:

Dupliziert die Hintergrundebene per Rechtsklick->Ebene duplizieren und zieht die duplizierte Ebenen per Drag&Drop über alle anderen Ebenen. Setzt den Ebenenmodus auf “Weiches Licht” und die Deckkraft auf ca. 30%. Ist euch das Bild durch die geringe Deckkraft zu Konrastarm, setzt die Deckkraft ein höher, so wie es euch gefällt!

step11 overview

Mocha Frappucino Tutorial

Wem die Farben und Kontraste seiner Bilder zu langweilig sind, kann mit dem Mocha Frappucino Tutorial von devetpan.com etwas mehr Schwung ins Bild bringen. In wenigen Schritten wird hier erklärt, wie man mittels wenigen Einstellungsebenen in Adobe Photoshop mehr Wärme ins Bild bringt. Dieses Tutorial ist nicht von mir, jedoch habe ich mit Siebe Warmoeskerken gesprochen und um Erlaubnis zur Veröffentlichung einer deutschsprachigen Übersetzung auf meinem Blog gebeten. Sollten in diesem Tutorial Probleme oder Fragen auftreten, kannst Du Dich gerne bei mir melden.

Das Ausgangsbild:

Das Ausgangsbild ist ein Selbstportrait von Siebe Warmoeskerken, dass mit wenig Kamera-Zubehör geschossen wurde. Im unteren Teil des Artikels kannst Du das “Vorher” und “Nachher” zum direkten Vergleich anschauen.  Hier ein Bild des Equipments:

Die Arbeit mit den Einstellungsebenen:

Beginnen wir nun mit dem eigentlichen Tutorial. Da ich die Bilder von Siebe freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen habe, werde ich diese natürlich hier auch wieder verwenden. Die wichtigen Einstellungen werde ich ins Deutsche übersetzen. Den Rest sollten eigentlich die angehängten Screenshots aussagen. Sollte etwas nicht passen, was ich nicht vermute, kannst Du Dich einfach melden.

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Öffne das Ausgangsbild in Adobe Photoshop und erstelle eine neue Einstellungsebene “Gradiationskurven”. Setze in der Kurve einen “Punkt” wie im Screenshot gezeigt oder nutze die Werte wie folgt. Ausgabe: “94″ und Eingabe: “112″.

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Nun erstellst Du eine weitere Einstellungsebene. Hier nehme ich jedoch die Einstellungsebene “Farbton / Sättigung”. Der Wert Sättigung muss jedoch hier nach links gezogen werden, bis wir den Wert von “-51″ erreicht haben.

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Danach erstellen wir wieder eine neue Einstellungsebene. Hier wird wieder die Einstellungsebene “Gradiationskurven” ausgewählt. Setze nun zwei Punkte, so wie es im Screenshot oben gezeigt wird. Alternativ kannst Du auch folgende Werte übernehmen. Im ersten Punkt bei Ausgabe: “90″ und bei Eingabe “74″. Beim zweiten Punkt übernimmst Du die Werte bei Ausgabe “184″ und bei Eingabe “154″. Das Bild bekommt nun etwas Kälte.

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Danach erstellen wir wieder eine neue Einstellungsebene. Hier nehmen wir jedoch “Farbbalance”. Als Farbtöne, insofern es noch nicht ausgewählt ist, nehmen wir die Mitteltöne. Hier kannst Du nun die Werte wie oben beschrieben übernehmen oder halt Deinem Bild anpassen. Den Wert “Cyan – Rot” setzen wir hier auf “-9″. Den Wert bei “Magenta – Grün” setzen bzw. lassen wir auf “0″ und den Wert bei “Gelb – Blau” setzen wir auf “+30″.

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Danach erstellen wir eine weitere Einstellungsebene. Hier nehmen wir wieder die Gradiationskurven. Hier müssen wir wieder zwei Punkte setzen. Im Screenshot ist angezeigt, wo diese ungefähr zu sein haben. Jedoch ist Dein Bild sicherlich nicht gleich belichtet, wie das von Siepe und daher möchte ich noch einmal darauf aufmerksam machen, dass die Werte durchaus abweichen können. In diesem Beispiel jedoch sind die Werte wie folgt. Beim ersten Punkt “Ausgabe 79″ und “Eingabe 102″. Beim zweiten Punkt “Ausgabe 140″ und “Eingabe 145″

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Eine weitere Einstellungsebene muss angelegt werden. Hier nehmen wir nun wieder die Farbbalance. Auch hier müssen wieder die Mitteltöne ausgewählt werden. Jedoch beim ersten Reiter (Cyan & Rot) ein Wert von “+42″ eingegeben werden. Beim zweiten Reiter (Magenta & Grün) ein Wert von “0″. Beim dritten und letzten Reiter (Gelb & Blau) muss ein Wert von “-63″ hinterlegt werden. Auch hier gilt nochmal, dass die Werte je nach Bild abweichen können und dies bekanntlich nur ein Beispiel ist. ;)

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Als letzten Schritt erstellen wir eine neue Füllebene. (Ebene – Neue Füllebene – Farbfläche). Als Farbe, mit der wir das Bild füllen möchten, wählen wir den Wert “#335569″. Ist die Farbe nun ausgewählt, klicken wir auf OK um dies zu bestätigen. Bei der Ebeneneinstellung wählen wir nun “Ausschluss” aus und geben der Ebene eine Deckkraft von ca. 50 Prozent.

Das Resultat sieht in diesem Beispiel wie folgt aus:

outcome

Siepe hat zu dieser Anleitung auch ein Video auf Youtube.com bereit gestellt. Hier werden jedoch noch andere Schritte der Bildbearbeitung erklärt, die mit dem Frappucino-Tutorial weniger zu tun haben, aber zum Bild beitragen. ;) Dieses könnt Ihr euch jedoch auch hier anschauen. Stimmungsvolle Hintergrundmusik und relativ übersichtliche Abläufe verdeutlichen dieses Tutorial auf diesem Wege auch noch einmal.

Rote Augen mit Adobe Photoshop CS 5 entfernen – So funktioniert’s!

In einem anderen Artikel habe ich bereits erklärt, wie man rote Augen bei der Fotografie vermeiden kann. Doch nicht immer lässt sich dieser unschöne Effekt verhindern. Aus diesem Grund wird im folgenden Artikel erklärt, wie man mittels Adobe Photoshop CS5 rote Augen entfernt.

Das Rote-Augen-Werkzeug entfernt die durch einen Blitz verursachten roten Augen bei Fotos von Personen oder Tieren.

  1. Wählen Sie im RGB-Modus das Rote-Augen-Werkzeug . (Das Rote-Augen-Werkzeug befindet sich in derselben Gruppe wie der Bereichsreparatur-Pinsel . Halten Sie die Maustaste über einem Werkzeug gedrückt, um weitere Werkzeuge in dieser Gruppe anzuzeigen.)
  2. Klicken Sie in das rote Auge. Wenn Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind, machen Sie die Korrektur rückgängig, wählen Sie in der Optionsleiste beliebige der folgenden Optionen aus und klicken Sie erneut auf das rote Auge:
Pupillengröße
Vergrößern oder verkleinern Sie den Bereich, auf den sich das Rote-Augen-Werkzeug auswirkt.
Verdunklungsbetrag
Legt den Grad der Abdunklung der Korrektur fest.
Der Rote-Augen-Effekt entsteht, wenn das Blitzlicht der Kamera von der Netzhaut der fotografierten Person reflektiert wird. Dieser Effekt ist häufig bei Aufnahmen in dunkleren Räumen zu sehen, da die Iris der Person dann weit geöffnet ist. Zum Verhindern dieses Effekts verwenden Sie die Kamerafunktion zur Reduzierung von roten Augen. Eine noch bessere Lösung ist die Verwendung eines separaten Blitzgeräts, das Sie in größerer Entfernung zum Objektiv auf der Kamera anbringen können.
Die Anleitung wurde von Adobe.com zur Verfügung stellt.

Fotos nostalgisch gestalten mit dem Vintage-Look

Im Zeitalter der 3D-Technologie, Mobilfunktelefone & der Hybrid-Autos ist es schwer noch nostalgische Fotos zu finden. Um diesen Look zu erzielen, muss man nicht auf den Speicher krakeln, um nach Opas Fotoapparat zu suchen. Viel leichter geht es mit Adobe Photoshop & diesem Artikel der zeigen soll, wie das Ganze funktionieren kann. Wir werden dem folgenden Foto ein paar Risse, Knicke und auch Flecken verpassen, so dass das Foto etwas abgegriffen aussehen wird und vielleicht den erwünschten nostalgischen Effekt bekommt. Man sollte auch darauf achten, dass man Fotos veraltet, die auch wirklich in diesen Look passen. In meinem Beispiel hatte ich leider kein passendes Foto parat, so passen die Taxis & modernen Geschäfte leider nicht in den Stil. Trotzdem kann ich anhand dieses Fotos gut erklären, wie man zum Ziel kommt.

1. Tonwerte im Bild bearbeiten:

Öffnen wir das gewünschte Bild in Adobe Photoshop. Danach wechseln wir zu “Bild – Korrekturen – Tonwertkorrektur”.  Im Kanal wo derzeit “RGB” steht, wählen wir nun “Rot” aus. Nun werden alle Rottöne dargestellt. Im Histogramm werden wir den rechten Schieber nun etwas nach links ziehen. So, dass das Bild etwas rötlicher schimmert. Bei mir ist der rechte Wert nun auf 205 gesetzt. Dieser kann aber von Bild zu Bild variieren. Probieren wir es am Besten einfach aus. Das wiederholen wir nun mit den Farben Grün und Blau. Nun haben wir das Bild etwas aufgehellt ohne es zu grell werden zu lassen.

2. Gradiationskurven zurecht rücken:

Als nächstes steuern wir die Gradiationskurven an. Dies machen wir zum Beispiel unter “Bild – Korrekturen – Gradiationskurven”. Hier müssen wir nun ein leichtes “S” formen. Klicke dazu zwei Punkte in der Gradiationskurve an. Danach werden wir die Ebene duplizieren. Dies kann man mit der Tastenkombination “STRG+J” erzielen oder wenn man mit der rechten Maustaste auf die betroffene Ebene klickt und” Ebene duplizieren” auswählt. Die Kopie nennen wir dann übersichtshalber in “schwarz/weiß” um.

3. Ebene entfärben:

Die gerade erstellte Ebene werden wir nun in zwei Farben aufteilen. Einmal schwarz und einmal in weiß. Dazu werden wir alle sonstigen Farben herausnehmen. Dies geht ganz einfach mit “Bild – Korrekturen – schwarz/weiß”. Es öffnet sich nun ein neues Fenster, bei dem wir die Einstellungen unberührt lassen. Klicke nun auf OK um die Korrektur zu bestätigen. Die Deckkraft der Ebene werden wir auf 50 Prozent reduzieren. Die Füllmethode werden wir nun auf “Ineinanderkopieren” setzen. Diese Ebene werden wir nun duplizieren müssen. Dies geht wie wir ja bereits wissen mit “STRG+J” Hier wird die Deckkraft nun auf zehn bis zwanzig Prozent reduziert.  Je nachdem wie sich die Deckkraft auf unser Bild auswirkt. Bei mir waren es beispielsweise 10 Prozent. Die Füllmehtode in dieser Ebene wird allerdings auf “Ausschluss” gesetzt. Wir sollten die Ebene nun auch “Ausschluss” nennen um die Übersicht später nicht zu verlieren.

4. Fotos vergilben bzw. abstumpfen:

Ältere Fotos haben häufig diesen vergilbten Effekt, die es erst richtig alt aussehen lassen. Diesen Effekt werden wir nun mit “Ebene – Neue Füllebene – Farbfläche” nachahmen. Als Farbe werden wir den Farbton #b1a411 setzen. In der gerade erstellten Ebene werden wir nun die Füllmethode auf “Ineinanderkopieren” ändern. Diese erstellte Ebene platzieren wir nun über die Ebene “schwarz/weiß”. Diese Ebene nennen wir nun Farbfüllung 1

5. Dem Bild etwas Rauschen verleihen:

Nun müssen wir eine neue Ebene über die Ebene Farbfüllung erstellen. Diese Ebene werden wir nun “Rauschen” nennen. Drücken wir nun die Tastenkombination “Schift + F5″ um die “Fläche füllen” Option aufzurufen. Diese Ebene werden wir nun mit schwarzer Farbe verwenden und mit OK bestätigen. Nun müssen wir mit dem Rauschfilter etwas Rauschen hinzufügen.  Dies machen wir unter “Filter – Rauschen – Rauschen hinzufügen”. Den Wert hierfür setzen wir etwa auf 5 Prozent und aktivieren die “Gaußsche Normalverteilun”g, insofern sie nicht schon aktiviert ist. Ebenfalls aktivieren wir “Monochromatisch” und klicken nun auf OK um die Änderung zu bestätigen. Diese erstellte Ebene werden wir nun in der Füllmehtode auf “negativ multiplizieren” setzen.

6. Die Einstellungsebenen:

Klicken wir nun die oberste Ebene an und erstellen dann eine neue Einstellungsebene. Wir wählen hier “Farbton/Sättigung” aus. Der Farbton bekommt nun den Wert auf “-20″ und die Sättigung auf “-25″. Die Vordergrundfarbe ist in meinem Beispiel auf “1f4fa0″ gesetzt und die Hintergrundfarbe wiederum auf “fffbbb”.  Nun werden wir wieder eine Einstellungsebene erstellen. Hier nehmen wir jedoch die “Verlaufsumsetzung”. Die zuvor eingestellten Hintergrund- und Vordergrund-Farben werden nun angewandt. Die Füllmehtode hierfür werden wir auf “Negativ multiplizieren” ändern. Die Deckkraft dafür werden wir auf siebzig Prozent ändern. Als nächstes werden wir wieder eine Einstellungsebene erstellen. Hier jedoch die “Helligkeit/Kontrast” Einstellung mit folgenden Werten. Helligkeit wird auf -15 gesetzt und Kontrast wiederum auf 15. Diese Werte können je nach Bild auch angepasst werden. Am besten ist es, einfach auszuprobieren, bis es passend ist.

7. Nostalgisch mit Vignette:

Klicken wir nun die oberste Ebene an und nutzen die Tastenkombination “ALT – STRG – Schift – E” um alle Ebenen auf eine sichtbare Ebene zu reduzieren. Diese Ebene werden wir “Vignette” taufen und zum “Filter – Verzerrungsfilter – Objektivkorrektur” wechseln. Oben wechseln wir in den Reiter “Benutzerdefiniert” und ziehen den Abdunkeln-Regler auf einen Wert von -60 und bestätigen dann mit OK.

8. Sepia einfügen:

Nun werden wir wieder eine Volltonfarbe-Ebene einfügen. Den Farbwert werden wir hier auf “e79a4d” setzen. Klicke dann auf OK um die Farbe zu bestätigen und wechsel dann die Füllmethode auf “weiches Licht” um den Sepia-Effekt hervor zu rufen. Nun reduzieren wir die Deckkraft auf 65 Prozent.

9. Kleckern statt klotzen:

Nun müssen wir dem Foto noch einen Kaffeefleck verpassen um dem Bild das gewisse etwas zu verpassen. Auf brusheezy.com gibt es zahlreiche Pinselspitzen, die es zu erkunden gilt. Platzieren wir doch einfach noch einen Kaffeerand auf dem Foto um ihm das gewisse etwas zu verleihen. Im Anschluss gibt es noch meine beiden Bilder in der Vorher- und Nachher-Fassung zu sehen. Bei Fragen könnt Ihr Euch gerne bei mir melden.


High-Key-Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop CS5!

In diesem Artikel erkläre ich, wie man mittels Adobe Photoshop CS 5 ein Bild so bearbeitet, dass man den so genannten High-Key-Effekt erzeugt. Doch was sind High-Key-Bilder überhaupt? Diese Art der Bildbearbeitung sorgt dafür, dass der komplette Tonwertumfang abgedeckt wird. Anders als bei einfach überbelichteten Bildern. Wir hellen in diesem Artikel die Lichter & Mitteltöne so auf, dass sie einen weichen Kontrast zu den etwas weniger bearbeiteten Passagen des Bildes schaffen. Die Tiefen hingegen sind reicher an Kontrast & Details. High-Key-Aufnahmen sind gern genutzte Effekte bei Portrait-Bildern & Kinder-Aufnahmen. Wo man diesen Effekt nutzt ist natürlich jedem selbst überlassen. Ich möchte jedoch an dieser Stelle noch anmerken, dass verschiedene Befehle gleich sind, jedoch in den verschiedenen Photoshop-Versionen anders genannt werden. Ich gehe hier nun von der derzeit aktuellsten Photoshop-Version aus. Falls etwas unklar sein sollte, könnt Ihr Euch gerne melden.

Beginnen wir also mit der eigentlichen Arbeit. Als Ausgangsbild habe ich das folgende Foto genommen. Dieses Foto ist von der Helligkeit & den Kontrasten so gut wie unbearbeitet. Sollte also unserem Zweck genüge tun.

Öffnen wir das Foto also nun in Adobe Photoshop CS. Im nächsten Schritt duplizieren wir die Ebene und entsättigen sie. Um die Ebene zu duplizieren, klicken wir mit der rechten Maustaste auf die Ebene und wählen “Ebene duplizieren” aus. Nun sehen wir zwei Ebenen. Die Ebenenkopie müssen wir nun entsättigen. Um dies zu tun, markieren wir die Kopie und gehen auf: “Bild – Korrekturen – Farbton/Sättigung”. Es öffnet sich nun ein neues Fenster, dass es ermöglicht anhand der Regler die Sättigung des Bildes heraus zu nehmen. Spielt hier etwas mit den Werten. In meinem Beispiel habe ich den Wert: “-75″ bei Sättigung genommen. So habe ich noch einen minimalen Farbstich im Bild.

Als nächstes legen wir eine neue Einstellungsebene an. Dazu gehen wir oben auf “Ebene – Neue Einstellungsebene” und wählen dort “Gradiationskurven” aus. Nun formen wir eine gleichmäßig geneigte Kurve im oberen linken Quadranten. Am einfachsten ist es dazu drei Anfasspunkte zu nutzen. Ich habe in meinem Beispiel die Punkte so gesetzt, dass ich einen Wert von 104 in der Ausgabe habe und einen Wert von 43 in der Eingabe erreiche. Aber schaut es Euch ruhig mal im folgenden Screenshot an.

Auch hier sind die Werte relativ flexibel und sollten dem zu bearbeitenden Bild angepasst werden. Man sollte lediglich darauf achten, dass man es mit den Werten nicht übertreibt, da das Bild sonst ziemlich “gezerrt” aussieht.

Widmen wir uns nun dem nächsten Schritt. Wir werden nun die Lichter etwas rauf setzen. Dazu müssen wir auf die Anfangs entsättigte Ebene zurück kommen. Wählen wir diese Ebene also aus um dort die notwendigen Einstellungen vorzunehmen. Hier müssen wir nun die Füllmethode ändern. Setzen wir diese dazu auf “Negativ multiplizieren”. Als nächstes werden wir die negativ multiplizierte Ebene zwei mal kopieren. Wir müssten nun drei Ebenen zwischen Original-Ebene und Einstellungebene (Gradiationskurve) haben. Eigenartiges Bild, oder? Richtig, das Bild macht einen überbelichteten Eindruck und das soll es auch. Denn im nächsten Schritt werden wir uns diesem Problem widmen.

Die Details & Farben sind dahin. Erstmal zumindest. In diesem Schritt werden wir die Farben & die vermissten Details zurück holen. Dazu müssen wir die oberste Ebene (unter der Einstellungsebene – Gradiationskurven) markieren und duplizieren. Als Füllmethode wählen wir hier jedoch das normale “multiplizieren” aus. Als nächstes klicken wir die Original-Ebene (die unterste Ebene) an und duplizieren auch diese wieder. Die kopierte Ebene ziehen wir nun nach ganz oben im Ebenenstapel. Hier muss nun die Füllmethode auf “Farbe” geändert werden. Man sieht also, Details & Farben sind wieder im Bild.

Als letzten Schritt werden wir dem Bild den feinen Schliff verpassen. Klicken mit dem Cursor bei gedrückter ALT-Taste zwischen der Einstellungsebene & der darunter liegenden Ebene auf der Trennlinie. Damit gruppieren wir nun die verschiedenen Ebenen. Im Screenshot kannst man ganz gut erkenne, bei welchen Ebenen ich das gemacht habe. Als nächsten Schritt wählen wir nun die oberste Ebene an und erstellen eine neue Einstellungsebene – Farbton/Sättigung. Bei Sättigung habe ich nun den Wert “+30″ genommen.  Das war’s erstmal.

Das Endprodukt dieses Tutorials kann dann so aussehen. Besonders schön finde ich diesen Effekt bei blonden Menschen, älteren Personen & Babys. Aber das muss jeder selber wissen. ;)

Augenfarbe eines Porträts ändern – So funktioniert’s!

Wer bei dem Portrait einer Person lieber blaue statt braune Augen hat, ist in diesem Artikel genau richtig. Hier werde ich erklären, wie man mit Adobe Photoshop bequem die Augenfarbe ändern kann. Wie immer gilt, sollte es Fragen oder Probleme bei der Umsetzung dieser kleinen Anleitung geben, kannst Du Dich gerne melden.

Mein Ausgangsbild ist dieses hier, dass ich mir auf einer der hiesigen Stock-Seiten heruntergeladen habe. Wie unschwer zu erkennen ist, hat die Dame in diesem Foto noch braune Augen. Das werden wir jedoch versuchen zu ändern.

Öffnen wir dieses Foto nun in Adobe Photoshop und zoomen auf 100 Prozent heran. Die Tastenkombination dazu ist STRG+ALT+Null. Markieren wir nun die Pupillen mit einem Auswahlwerkzeug. Für das linke Auge habe ich das magnetische Lasso gewählt, wobei es hier zahlreiche Techniken gibt, die die korrekte Auswahl der Pupille ermöglichen. Im Anschluss dieses Artikels habe ich einige Links zu sehr guten Video-Tutorials bereit gestellt. Ist das Auge nun ausgewählt, navigieren wir oben in unserer Menü-Leiste zu “Auswahl”. Dort gehen wir nun auf “Kanten verbessern”. In meinem Beispiel sieht das Menü dann wie folgt aus:

Ich habe mir meine Auswahl als Auswahl ausgeben lassen. Sorry für diesen etwas eigenartigen Satz. ;) Diese Auswahl speichern wir nun als Auswahl-Kanal. Dazu gehen wir in unserer Menüleiste zurück und wählen Auswahl – Auswahl speichern. Geben wir unserer Auswahl auch einen Namen. Bei mir war es Auswahl-linkes-Auge. Wechseln wir nun in den Reiter “Kanäle” und wählen unser Auge aus. Normalerweise der unterste Kanal mit schwarzem Hintergrund.

Hier legen wir nun einen Filter (Gaußscher Weichzeichner mit 3-4 Pixeln) an. Danach klicken wir noch einmal mit gedrückter (STRG) Steuerungs-Taste den betroffenen Kanal an und wechseln dann zum RGB-Kanal. Der Auswahl-Kanal sollte jetzt ausgeblendet sein. Wenn dies nicht der Fall ist, machen wir das bitte jetzt. ;)

Nun legen wir eine neue Farbton-Sättigung-Ebenenmaske über das Bild. Hier kannst Du nun den Farbton anhand der Regler beliebig auswählen. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt. Meine bearbeitete Version sieht dann wie folgt aus:

Wie gesagt, bei Fragen oder Problemen könnt Ihr Euch gerne melden. Ansonsten habe ich noch ein paar Video-Anleitungen zum Thema herausgesucht.